Zwei Weggefährten im Zug

Gestern Abend saß ich im ICE auf der Heimfahrt von einem Kundentermin und habe ein Gespräch zwischen zwei Reisenden mithören dürfen, dessen Inhalt mich sehr betroffen macht.

Offensichtlich zwei Kollegen einer Firma, die sich darüber ausgetauscht haben, wie gereizt und explosiv ihr neuer Chef auf sie wirkt.

Es ist Mittwochabend und sie sind schon so demotiviert, dass sie nicht wissen, wie sie es bis zum Wochenende aushalten sollen.

Seit ihr neuer Chef die Abteilung übernommen hat, hat sich die Stimmung im gesamten Team negativ verändert. Die frühere Motivation ist weg, Besprechungen ziehen sich unglaublich in die Länge und enden meist ohne Ergebnisse.

Nun könnte ich sagen:

    • die zwei übertreiben ja ganz schön oder
    • da sollen sie sich halt mal wehren und ein Gespräch mit ihrem Vorgesetzen suchen oder
    • die sind halt überempfindlich.

Sicher ist von all dem etwas dabei.

Überzeugt bin ich jedoch davon, dass der Chef maximal im Stress ist. Und weil er es ist, infiziert er seine Mitarbeiter. 

Die Folgen davon können fatal sein. 

Man stelle sich vor, wie viel Zeit die Mitarbeitenden damit verbringen, sich über die neue Situation auszutauschen, anstatt mit Freude und Produktivität ihren eigentlichen Aufgaben nachzugehen. Wie viel kreatives Potenzial der Firma entgeht.

Wie viele Mitarbeitenden sich über kurz oder lang krank melden, weil sie der Situation nicht standhalten können. Wie sich das gesamte Team immer weiter herunterzieht, etc.

Äußere Bedingungen verursachen nun mal eine innere Ladung – diese Ladung ist verantwortlich für die Ergebnisse eines jeden einzelnen. Nicht nur bei den Mitarbeitenden sondern auch beim Chef!

Mit der Umsetzung des Wissen aus unserem Seminar Stresskompetenz würde es in jener Abteilung komplett anders aussehen.

Stresskompetenz im Kindergarten

Eine Freundin, Mutter von zwei kleinen Kindern, hat mir kürzlich ganz besorgt erzählt, dass ihre Jüngste mit dem Stress in der Vorschule nicht klar kommt.

Zum Beispiel würde sie oft, teils mehrmals pro Stunde, auf die Toilette müssen…

Alles kein Problem, meint die Vorschullehrerin. Die Kleine würde sich damit nur eine Auszeit vom Lärm und Gewusel in der Gruppe nehmen. Alles ganz „normal“.
Die Mutter fand das nicht so normal und macht sich Sorgen, dass mit ihrer Tochter irgendetwas nicht stimmt.

Vielleicht sollte Mama mal lernen, was die Fünfjährige schon beherrscht: Stresskompetenz!

Zum Seminar: Stresskompetenz

Stressverarbeitung in Peking

Mit Stress muss man umgehen – andernfalls geht er mit einem um.

Nun gibt es viele Möglichkeiten, den Stresslevel abzubauen, der sich so den ganzen Tag anfüllt. Auf eine äußerst interessante Art bin ich in China gestoßen:

Bei den „Bildern des Tages“ der Tagesschau wird ein sogenannter Wutraum gezeigt. Dieser befindet sich in Peking. Hier können wutentbrannte (= eine Äußerungsform von Stress) Menschen ihre Wut abbauen, indem sie in sicherer und geschützter Umgebung Dinge zerdeppern: der Beitrag bei tagesschau.de

Nun mag es vielleicht für einige befremdlich sein, diese aggressive Form des Stressabbaus durchzuführen. Aber ich denke: Wenn es hilft?!
Und was wäre wohl passiert, wenn dieser Stressabbau nicht in dieser geschützten Umgebung passiert wäre?

Beeindruckend finde ich, dass es dieses Angebot öffentlich gibt und dies nicht nur in Peking.

In unserem Seminar erfahren Sie, welche Auswirkungen Stresshormone auf jeden von uns haben: Stresskompetenz-Seminar

Und wie Sie es hinbekommen, Ihren Stresspegel in einen konstruktiven Bereich zu bekommen und zu belassen.

Wenn die Stresshormone das Ruder übernehmen

Liebe Wachstumskulturisten,

unsere „innere Ladung“ bestimmt unsere Ergebnisse.

Sie können inhaltlich noch so gut vorbereitet sein, wenn im entscheidenden Moment Ihre Stresshormone das „Ruder“ übernehmen, ist der Erfolg extrem gefährdet.

Das geht sehr viel schneller als man annimmt.

Deshalb gehört es für viele Kunden von uns dazu, für die Vorbereitung von wichtigen Verhandlungen und Verkaufsgesprächen, neben der inhaltlichen auch die Vorbereitung durch Coaching und Stressmanagement / „Ladungsmanagement“ zu nutzen.

Weil es eben um mehr als um den Inhalt geht. So gelingt es, mit der optimalen inneren „Ladung“ die Termine souverän zu meistern.

Das bedeutet, der Inhalt kommt punktgenau rüber, die Performance stimmt, das Gefühl für das Gegenüber und die Situation ist vorhanden.

Und die Flexibilität ist gegeben, situationsgerecht zu agieren.

Ein Aufwand der sich mehr als auszahlt:

Stresskompetenz-Seminar

Mit vielen Grüßen

Karin Striedl

Rückzug aus sozialen Medien

Liebe Wachstumskulturisten,

vor kurzem hat sich einer der Bundesvorsitzenden der Partei Bündnis 90/Die Grünen aus den sozialen Medien zurückgezogen.

In einem Interview auf der Frankfurter Buchmesse erzählt er über seine Probleme, die er in der Verwendung der sozialen Medien sieht: 

Robert Habeck (youtube Minute 53:05 bis Minute 57:10)

Er beschreibt darin sehr genau und aus einer recht persönlichen Sicht, wie Stress uns unsere Sprache verwenden lässt. 

Er beschreibt wie wir im Point of Incompetence sprechen, wie verletzend wir dabei werden können und welche teilweise verheerende Wirkung wir dabei entfalten.

Er beschreibt auch, wie er versucht, seinen Stress im Zaum zu halten, so dass ihm solche „Entgleisungen“ nicht passieren.

Beim Hören habe ich mir gedacht, wie gut Herrn Habeck* doch die Teilnahme an unserem Seminar tun würde – denn genau das Entstressen würde er hier lernen.

*Übrigens nicht nur Herr Habeck. Wir kennen auch andere Politiker, die durch Ihren Stress „inkompetent“ geworden sind – manchmal sind diese „Entgleisungen“ sogar das Ende der Karriere gewesen.

Mit vielen Grüßen

Karin Striedl

Video-Dreh

Bild: Maikl R. Wirth

Vergangene Woche wurde der erste Film über Karin Striedl & friends gedreht. Wer sind wir – was machen wir…

Bild: Maikl R. Wirth

Danke an Maikl R. Wirth. Wir sind schon sehr gespannt darauf.